Wie ernähre ich mich zurzeit? – IIFYM

8. August 2016 18:29 2 Comments

Heute stelle ich euch meine derzeitige Ernährungsform dar. Ich esse im Moment nach dem Prinzip von IIFYM. Es bedeutet If It Fits Your Makros, also übersetzt: Wenn es in deinen Makronährstoffplan passt.

Was dieses Konzept bzw. dieser Ansatz bedeutet, stelle ich euch mit diesem Blogpost vor. Es ist ein Konzept, somit keine Diät-Form.

 

Allgemeines über IIFYM

IIFYM basiert auf zwei Ebenen. Eine Ebene ist die Kalorienzufuhr, die zuständig dafür ist, ob jemand zu- oder abnimmt. Wenn man mehr Kalorien zu sich nimmt als man verbraucht, nimmt man zu. Genauso ist es, wenn man abnehmen will, dann muss man nämlich weniger Kalorien zu sich führen als man verbraucht. Somit ist es wichtig, ungefähr zu wissen, wie viel man selbst an einem Tag verbraucht. Danach richtet sich im Anschluss deine Ernährung.

 

Die Makronährstoffe bilden die zweite Ebene, die in drei Säulen dargestellt werden kann. Dies habe ich auch bereits in einem vorherigen Blogpost unter Grundregeln für den Muskelaufbau erläutert. Es geht dabei um Eiweiß, Kohlenhydrate und Fett. Eiweiß sollte jeder zu jederzeit zu sich nehmen, damit „spielt“ man in der Regel auch nicht. Natürlich sollte man im Aufbau mind. 2-4g pro KG-Gewicht zu sich nehmen, aber wichtiger sind die Regeln für die Fett- und Kohlenhydratzufuhr bei diesem Konzept IIFYM. Denn die Werte für Fett und Kohlenhydrate kann man so manipulieren, dass man am Ende des Tages auf seine Kalorien kommt und sein Ziel erreicht. Beachte: 50g Fett hat beispielsweile mehr Kalorien als 50g Kohlenhydrate, dafür muss man sich mit den Nahrungsmitteln auskennen bzw. auf die Nährstoffe schauen. Da bietet es sich an, bestimmte Apps als Essens-Tracker zu nutzen, welche App ich nutze, kann ich bei Bedarf auch mal vorstellen.

 

Ist es was anderes als wenn ich meine Kalorien einfach zählen würde?

Ja, denn der Unterschied von IIFYM liegt in dem kleinen Wort Nährstoffe. Du musst auf am Ende des Tages auf deinen Umsatz bzw. auf dein persönliches Kalorienziel kommen, du darfst deine Kalorien aber nicht nur durch Chips und Cola ernähren, sondern musst auf die Eiweiß, Fett- und Kohlenhydratmenge achten. Viele, auch ich, nutzen oft die 40, 40, 20er Variante. Das heißt, dass die Ernährung, also man die Kalorien durch 40 Prozent Eiweiß, 40% Kohlenhydrate und 20% Fett abdeckt. Ob du zu- oder abnehmen willst musst du selbstverständlich vorher entscheiden. Danach richtet sich deine Kalorienzahl, also ist ein Ernährungsplan immer auf Personen bezogen und unterschiedlich. Wenn du dein Ziel und deine Kalorien nun festgelegt hast, kommt nun der beste Teil des IIFYM. Jetzt kannst du nämlich alles essen, sofern du innerhalb deiner Ziele bleibst. Je nachdem, wie man es durchzieht, ob man clean isst oder wirklich durch uncleanem essen die Kalorien erreicht, kann es als Gegenstück für das Konzept des clean eatings sein. Daher kritisieren diese Personen auch das Konzept des IIFYM. Die Personen, die clean essen, versuchen Ihre Ernährung ausschließlich aus gesunden Fetten, unverarbeiteten Lebensmitteln und guten Proteinen abzudecken. Bei IIFYM kannst du aber auch mal Pizza essen oder auch mal im Kino zuschlagen oder oder oder, du musst nur deinen Plan und deine Regelungen einhalten.

 

Mein Fazit:

Ich habe während meiner Diät wirklich clean gegessen und muss sagen, dass das nicht wirklich schwer war, aber man natürlich zwischendurch Lust auf uncleanes bekommen hat wie zum Beispiel Eis beim warmen Wetter. Wenn jemand nicht clean essen kann oder möchte, ist diese Variante eine schöne, aber anstrengende Variante, auch ab- bzw. zuzunehmen. Es kann aber auch sehr anstrengend sein, weil man die genauen Nährstoffangaben der Lebensmittel kennen muss und dafür muss man sich mit den Nahrungsmitteln, die man zu sich nimmt, auch auseinandersetzen und aufschreiben bzw. merken.

Ich esse seit den letzten 14 Tagen, also genau seit Ende meiner 10-Wochen-Diät nach diesem Konzept und ich muss sagen, dass es Spaß macht, alles essen zu dürfen, es aber aufwendig ist, die Mengen und auch wirklich alle Daten immer sofort nach dem Essen einzutragen, weil es sonst in Vergessenheit gerät. Ich werde aber im Aufbau wieder versuchen, Clean zu essen.

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Blogbeitrag von: Onur

2 Kommentare

  • Tabea says:

    Nach diesem Konzept habe ich mich praktisch das ganze letzte Jahr mit meiner Essstörung ernährt… und mich hat das Zählen doch ein wenig verrückt gemacht.
    Aber das System ist wirklich besser, als nur Kalorien zu tracken, denn so muss man zwangsweise gesundere Lebensmittel konsumieren, damit das passen kann, habe ich das Gefühl.

    Viele Grüße

  • onur says:

    Hallo Tabea,

    ja, das Tracken macht einen wirklich nach einer Zeit verrückt. Jedoch ist es alles eine Frage der Übung, das System an sich ist jedoch einfach gemacht und leichter als das Cleane essen an sich….und es stimmt, dass man gesundere Lebensmittel einkaufen muss, da die Werte nur mit Pizzen und FastFood eig. kaum zu erreichen sind, denn das „cleane“ essen hat einfach saubere Werte und bei „uncleanem“ sind es meist falsche Fette und Kohlenhydrate…Die Essstörung konntest du hoffentlich in den Griff bekommen!, dann kannst du es ja mal mit Paleo versuchen, muss ich auch mal austesten!

    Viele Grüße, Onur

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